Fotoequipment


von Markus Strecker | März 24, 2017 | Fotoausrüstung | F-Stop Ajna / ICU Slope Large

F-Stop Ajna / ICU Slope Large

F-Stop Ajna ICU Slope Large

Welcher Reise- oder Landschaftsfotograf kennt das nicht, man möchte möglichst viel Fotoequipment dabei haben, um für jede Situation gewappnet zu sein, aber sich gerade bei längeren Wanderungen nicht totschleppen. Die teure Ausrüstung sollte selbstverständlich auch praktikabel geordnet, sortiert und vor allem sicher untergebracht sein. Also begibt man sich auf die Suche nach dem geeigneten Rucksack.

Es gibt mittlerweile viele Hersteller von Fotorucksäcken oder Fototaschen aller Art auf dem Markt. Dabei den Überblick zu behalten ist nicht mehr so einfach. Ich habe mir viele vergleichbare Rucksäcke auch von anderen Markenherstellern angeschaut und mich nach langen Suchen für den „Ajna“ Fotorucksack aus dem Hause F-Stop entschieden. Vorige Produkte wie der „Loka“ oder der „Satori“ Fotorucksack waren beliebte Modelle. Aktuell (2017) ist der Ajna Fotorucksack mit einer vergleichbaren Größe im Sortiment des amerikanischen Herstellers.

Bei der Wahl waren mir neben der Fertigungsqualität, folgende Kriterien besonders wichtig, auf die ich im folgenden Artikel genauer eingehen werde:

  • Flexibilität
  • Stativbefestigung
  • viel Stauraum für alternative Ausrüstung
  • genügend Taschen + Seitentasche für Trinkflasche
  • angenehmer Tragekomfort
  • Schutz der Fotoausrüstung
  • Größe/ Handgepäcktauglichkeit
  • Design/ Farbe

1. Flexibilität

Ein guter Fotorucksack sollte flexibel auf die Bedürfnisse des Fotografen reagieren können. Die Rucksäcke von F-Stop haben den Vorteil, dass man hier die Außenhülle (Rucksack) unabhängig vom Innenteil, dem sogenannten ICU kauft. Der Begriff ICU (Internal Camera Unit) bedeutet so viel wie „integrierte Kameratasche“ und kann somit praktischerweise je nach Bedarf gewechselt werden. Dazu wird das ICU einfach von oben in den Rucksack hineingeschoben und kommt durch die große öffenbare Klappe auf der Rückenseite gut an seine Fotoausrüstung.

Dieses System erlaubt es flexibel auf jeden geplanten Foto-Trip zu reagieren, um wirklich nur das nötigste mitzunehmen. Das setzt natürlich voraus, dass man sich mehrere ICU’s in verschiedenen Größen zulegt. Zugegeben das ist nicht ganz günstig, hat aber den großen Vorteil, dass man sich gerade als Landschaftsfotograf das Gewicht flexibel einteilen kann. So ist je nach dem, wie viel Fotoequipment man als Fotograf wirklich benötigt, noch genügend Platz für weitere Ausrüstung, wie Jacke, Pullover, Wechselwäsche und Proviant.

ICU Slope Large

F-Stop ICU Slope Large

Ich habe mich bei der Wahl des ICU, also dem Kamerainnenteil, für das „Slope Large ICU“ entschieden. Dies hat weniger mit der Qualität sondern mit der Größe und Form zu tun. Die Größe ist für mich perfekt, da ich im Slope Large meine wichtigste Fotoausrüstung für einen normalen Foto-Trip gut unterbringe. Zudem ist die Form des Slope Large etwas Keilförmig ausgebildet, sodass eine Seite etwas flacher ist und ich im Rucksack so noch mehr Stauraum für sonstige Dinge gewonnen habe. Das "Slope Large ICU" ist rundum ausreichend gut, wenn auch nicht massig gepolstert und hat auf der Oberseite eine schlichte Stoffklappe, die durch Reißverschlüsse geöffnet werden kann. Um nun das ICU in das große Fach des Rucksacks hineingeschoben, wird der Stoffdeckel einfach umgeklappt.

2. Stativbefestigung

Beim F-Stop Ajna gibt es mehrere Möglichkeiten das Stativ zu befestigen. Es kann seitlich an eine der beiden vertikalen Seitentaschen teilweise mit eingesteckt werden oder auf der Vorderseite am oberen und unteren Ende an zwei Gurtbändern festgeschnallt werden.

3. Stauraum für alternative Ausrüstung

Dieses Thema bezieht sich sicher nicht nur auf reine Fotorucksäcke, sondern ebenfalls auf die meisten herkömmliche Wanderrucksäcke. Hierbei wünscht sich doch jeder genügend Taschen, um seine Ausrüstung und den ganzen Kleinkram sicher und geordnet zu verstauen. Schließlich möchten die vielen Dinge ohne langes Suchen wiedergefunden werden. Der Ajna bietet praktischerweise genügend Verstaumöglichkeiten und diese sind durch sauber laufende Reißverschlüsse gesichert.

Auch die Trinkflasche, die man immer dabei haben sollte, kann auf eine der beiden Seitentaschen mitgeführt werden. Zudem gibt es ein Fach und zugehörige Halterungen, um eine Trinkblase mit Schlauch unterzubringen. Das Trinkblasensystem Ist für mich eher uninteressant, da ich lieber aus einer normalen Flasche trinke.

4. Tragekomfort

Der Tragekomfort spielt bei Fotorucksäcken eine enorm wichtige Rolle. Schließlich will die oft zu schwere Ausrüstung von nicht selten über 10kg komfortabel mitgeführt werden. Die Schulter- und Beckengurte sind beim Ajna stabil und wertig gearbeitet, wenn auch nicht besonders stark gepolstert, was ich etwas schade finde. Zur Langlebigkeit des Ajna kann ich derzeit noch nicht viel sagen, da ich ihn noch nicht wirklich lange besitze. Wird aber sicher nach einiger Zeit folgen.

5. Schutz der Fotoausrüstung

Ein wichtiges Kriterium ist für mich ebenfalls die Sicherheit der Fotoausrüstung. Hier besitzt der F-Stop Ajna eine Öffnung auf der Rückenseite des Rucksacks, so dass es für Langfinger nicht möglich ist, etwas von der teuren Fotoausrüstung von hinten heraus zu nehmen. Außerdem ist es praktischer die Kamera aus der Rückseite zu nehmen, da man den Rucksack so mit der Vorderseite auf den Boden legt und das Rückenteil dabei immer sauber bleibt.

Die Sicherheit des Fotoequipments ist durch eine ziemlich dicke Polsterung des ICU gewährleistet, so ist das Fotoequipment vor Erschütterungen und Stößen gut geschützt. Leider ist ein Regenschutz nicht im Lieferumfang enthalten und müsste bei Bedarf nachgekauft werden. Allerdings ist das Außengewebe des Rucksacks weitestgehend Wasserabweisend, so dass der fehlende Regenschutz nicht ganz so tragisch ist. Würde aber trotzdem niemanden empfehlen, ohne weiteren Schutz, stundenlang durch den Regen zu laufen.

6. Die Größe / Handgepäcktauglichkeit

Die Größe des Fotorucksacks sollte so bemessen sein, das er gut auf dem Rücken tragbar ist. Zu groß wäre auf langen Touren unangenehm und in der Bewegungsfreiheit hinderlich. Bei zu kleinen Rucksäcken hingegen, ist womöglich der Stauraum des Fotoequipments und weiteren Ausrüstungsgegenständen nicht mehr ausreichend. So ist wohl wieder einmal der Mittelweg der Richtige. Ein ganz wichtiges Kriterium in Punkto Größe war für mich die Handgepäcktauglichkeit. Leider tendieren die Fluggesellschaften zu immer kleineren Abmessungen des mitzuführenden Handgepäcks. Aber dennoch ist der F-Stop Ajna mit seinen Maßen von H/B/T 56/33/27cm noch gerade so im grünen Bereich und dürfte wohl für die meisten Fluggesellschaften kein Problem darstellen.

7. Aussehen / Farbe

Ich muss zugeben, dass die Wahl der Farbe und des Designs auch nicht ganz unwichtig für meine Entscheidung waren, schließlich soll er auch optisch gefallen. So habe ich mich für diesen Erdton entschieden, da ich Schwarz nicht mehr sehen kann und die knalligen Farben sind mir zu extrem auffällig. Das Produktdesign ist natürlich eher Geschmackssache, da muss jeder selbst wissen was er mag.

Fazit:

Also bis auf Kleinigkeiten kann ich den Ajna von der Firma F-Stop wärmstens weiter empfehlen. Die Verarbeitungsqualität ist Top, meine bereits erwähnten Kriterien sind erfüllt und der Rucksack ist jederzeit einfach und praktisch zu handhaben. Was will ich mehr? Viel Spaß beim Rucksack packen!


von Markus Strecker | März 24, 2017 | Fotoausrüstung | F-Stop Ajna / ICU Slope Large

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